Die Digitalisierung an der St.-Anna-Schule in Wuppertal startete bereits vor über 20 Jahren. Damit gehört sie zu den ersten Schulen in der Region, die die Notwendigkeit von digitalen Strukturen und digitalgestützten Unterricht erkannt hat. Besonderes Augenmerk hat sie von Beginn an auf eine gut funktionierende Infrastruktur gelegt und bereits frühzeitig ein flächendeckendes WLAN eingeführt. Seit rund drei Jahren unterstützt auch die Gesellschaft für digitale Bildung (GfdB) die St.-Anna-Schule dabei, die Digitalisierung weiter voranzubringen. Als Anbieter von digitalen Komplettlösungen sorgt die GfdB für die Ausstattung mit digitalen Endgeräten, setzt in Absprache mit der Schule Elternfinanzierungsmodelle für Schüler*innen um und führt regelmäßig Fortbildungen für Lehrende durch. Außerdem berät die GfdB Schulen sowie Schulträger wie das Erzbistum Köln strategisch und koordinativ im Bereich Digitalisierung. 

Die Digitalstrategie des Schulträgers 

Damit sich die Lehrkräfte und Schulen optimal auf ihren digitalgestützten Unterricht konzentrieren können, hat das Erzbistum Köln viele Aufgaben rund um die Digitalisierung an externe Dienstleister wie die GfdB ausgelagert. Eine einheitliche Ausstattung an allen 32 Schulen des Schulträgers mit Apple End- und Zubehörgeräten sowie mit der passenden Apple Software für den Bildungsbereich schafft gute Voraussetzungen, um den IT-Support deutlich zu vereinfachen und zu optimieren. Die Daten werden zentralisiert und professionell durch den Schulträger und dessen Dienstleister verwaltet. Ein wesentlicher Faktor in der Digitalstrategie des Schulträgers ist das ausschließliche Arbeiten nach DSGVO-Richtlinien und dem kirchlichen Datenschutz.  

 

Elternfinanzierung von iPad-Geräten 

Das datenschutzkonforme Arbeiten mit iPad-Geräten gehört auch an der St.-Anna-Schule heute zum Schulalltag. Die St.-Anna-Schule ist die erste Schule der insgesamt 32 Schulen des Erzbistums Köln, an der die Elternfinanzierung von iPad-Geräten für Schüler*innen möglich gemacht wurde. Im Rahmen von Elternabenden hat sie Eltern dafür sensibilisiert, warum eine 1:1-Ausstattung mit digitalen Endgeräten so wichtig ist und Hilfestellung gegeben, wie dies finanziell für alle Eltern realisierbar ist. Aktuell sind rund 800 iPad-Geräte an der Schule im Einsatz. Für das nächste Schuljahr 2023/24 plant das Gymnasium, dass alle Schüler*innen mit digitalen Endgeräten ausgestattet sind. Ein soziales Ausgleichsmodell sorgt dafür, dass Schüler*innen, die kein eigenes elternfinanziertes iPad zur Verfügung haben, während ihrer gesamten Schulzeit ein persönliches Ausleihgerät erhalten. „Erfolgreicher Unterricht mit hoher Wirksamkeit kann nur dann stattfinden, wenn alle Schüler*innen mit ihrem eigenen digitalen Endgerät ausgestattet sind“, davon ist Carsten Finn, stellvertretender Schulleiter an der St.-Anna-Schule, überzeugt. „Ein flächendeckender Einsatz von elternfinanzierten iPad-Geräten, die von Schulträgern verwaltet werden, bietet optimale Voraussetzungen, um den digitalgestützten Unterricht der Zukunft zu realisieren.“ Auch alle Lehrkräfte der Schule verfügen über iPad-Geräte für den Unterricht und die Unterrichtsvorbereitung. Die Schulverwaltung erfolgt mittlerweile ganzheitlich digital. Das spart Zeit und Ressourcen sowie analoge Abstimmungsprozesse. 

Mit Fortbildungen ganzheitliche Digitalisierung schaffen 

 Gut funktionierende digitale Endgeräte, passende Apps und digitales Zubehör, das speziell für den Bildungsbereich entwickelt wurde, sind wichtige Bausteine für den Unterricht der Zukunft. Doch damit die Digitalisierung an Schulen umfassend gelingt, müssen auch die Lehrkräfte entsprechend geschult werden. Dazu braucht es ein Fortbildungskonzept, dass sowohl technische Schulungen berücksichtigt als auch konkrete Einsatzmöglichkeiten des iPads im Unterricht und bei der Unterrichtsvorbereitung aufzeigt. Die GfdB hat gemeinsam mit dem Schulträger Fortbildungen durchgeführt, an denen auch Lehrkräfte der St.-Anna-Schule teilgenommen haben. 

Mit Apple Hard- und Software datenschutzkonform arbeiten 

 Mit regelmäßigen Fortbildungen rund um die Digitalisierung an Schulen für Lehrkräfte und den passenden digitalen Endgeräten gelingt moderner Unterricht, der Schüler*innen und Lehrende gleichermaßen inspiriert und motiviert. Das Erzbistum Köln hat sich für das iPad als digitales Endgerät an allen von ihm verwalteten Schulen entschieden. Denn die Nutzung dieses Tablets sowie des Apple-Betriebssystems hat sich bereits an vielen Schulen deutschlandweit bewährt. Gerade in Punkto Datensicherheit überzeugt das geschlossene System des iPads. iOS schützt die Tablets vor Manipulation durch Schadsoftware, da die Kommunikation mit anderen Apps nur unter Kontrolle des Betriebssystems möglich ist. Die Technik ist besonders stabil und das iPad ist langlebig, robust und flexibel einsetzbar. Außerdem können die Tablets der Lernenden mit der einheitlichen Apple Hard- und Software unkompliziert von den Lehrenden kontrolliert und gesteuert werden. 

Das iPad im Unterricht 

 An der St-Anna-Schule kommen iPad-Geräte und passende Apps regelmäßig in nahezu allen Schulfächern zum Einsatz. In vielen Schulstunden ersetzen sie Hefte und Bücher. Erklärfilme, Notizenapp und Recherchen mithilfe von Suchmaschinen gehören zum heutigen Schulalltag an dem Wuppertaler Gymnasium dazu. Besonders das flexible Arbeiten sowie die Kollaborationsmöglichkeiten, die mithilfe des iPads im Unterricht realisierbar sind, haben sich an der Schule bewährt und den Unterricht für alle verbessert. „Wir merken an unserer Schule, dass die Lernenden durch das Arbeiten mit dem Tablet niedrigschwelliger aktiviert werden können und die Motivation, am Unterricht aktiv teilzunehmen, deutlich gestiegen ist. Außerdem arbeiten unsere Schüler*innen heute dank des Einsatzes der iPad-Geräte strukturierter und ihre Materialien, die sie benötigen, sind geordneter. Auch haben wir festgestellt, dass der regelmäßige Einsatz von Tablets den Kreativitätsprozess und den verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien fördert“, erklärt Carsten Finn.  

Die flächendeckende Nutzung von Tablets an dem Gymnasium hilft Lehrkräften dabei, individualisiertes Lernen und die Förderung der Schüler*innen je nach Lern- und Wissensstand besser umzusetzen. Für einen abwechslungsreichen und erfolgreichen, digitalgestützten Unterricht sorgen Apps wie Pages, Numbers, Keynote, iMovie oder GeoGebra. Damit der Fokus im Unterricht bei der Lehrkraft bzw. bei den relevanten Apps bleibt, nutzt die St.-Anna-Schule das Moderationstool Apple Classroom.  

Digitalisierung an Schulen ganzheitlich realisieren  

Wenn alle Komponenten der schulischen Digitalisierung ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, gelingt der Unterricht so, dass die Schüler*innen bestmöglich auf ihre Zukunft vorbereitet sind. Die Verantwortlichen der St.-Anna-Schule haben frühzeitig die Weichen dafür gestellt, dass ganzheitliche Digitalisierung an ihrem Gymnasium verwirklicht wird. Mehr über die Konzepte der St.-Anna-Schule erfahren Sie hier 

Wie eine Elternfinanzierung auch an Ihrer Schule funktioniert, zeigen wir Ihnen hier